Therapieangebote (Kurzübersicht)

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die in unseren Praxen verwendeten Therapieangebote.


Während Frau Droste – Dank ihrer Approbation – die Verhaltenstherapie zur Abrechnung über eine gesetzliche Krankenkasse (GKV) nutzen darf, kann Herr Wüstefeld mit seiner Approbation*) nur privat liquidieren, d. h. sein Angebot beschränkt sich dadurch auf Selbstzahler, ggf. auch auf Abrechnung über die Beihilfe und Private Krankenkassen (PKV). Aus diesem Grund hat er seine Angebotspalette für Selbstzahler entsprechend seiner Therapiefortbildungen und Qualifizierungen uneingeschränkt erweitert, muss aber im Falle der Realisierung einer Psychotherapie über die Beihilfe / PKV sich auf die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) beschränken. Frau Droste verfügt – bis auf die TP – weitgehend ebenfalls über die gleichen therapeutischen Fortbildungen, beschränkt sich aber zwecks Abrechenbarkeit über die GKV auf die Verhaltenstherapie.

*) nach § 12 des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) in seiner Fassung im Jahr der Ausstellung der Approbationsurkunde (1999), d. h. in diesem Fall mit umfangreicher psychotherapeutischer Berufstätigkeit, aber ohne vollständigen Abschluss für ein anerkanntes Regelverfahren.


Es folgt die Kurzbeschreibung der Therapieangebote:

  • Die Verhaltenstherapie (VT) hat sich zum Ziel gesetzt, ungünstige Verhaltensmuster und Denkweisen, die der Patient im Laufe seines Lebens erworben hat, durch geeignetere zu ersetzen. Die VT legt großen Wert darauf, sich am aktuellen Wissensstand der Forschung zu orientieren.
  • Die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie umfasst Therapieformen, die alle von der Psychoanalyse abgeleitet sind, die sich dabei aber durch zeitliche Begrenzung sowie durch eine Fokussierung auf den zentralen Beziehungskonflikt auszeichnet, der im Zusammenhang mit der aktuellen Problematik gefunden, verstanden und emotional durchgearbeitet werden muss.
  • Die Gestalttherapie fußt als psychodynamisches Verfahren ebenfalls  auf zentralen Grundannahmen der Psychoanalyse. Die Therapie findet jedoch in direktem Kontakt mit dem Therapeuten statt (Ich-Du-Beziehung) und orientiert sich dabei am gegenwärtigen Erleben. Ausgangspunkt ist das bewusste Wahrnehmen. In der Therapie werden die blockierten Selbstheilungskräfte wieder aktiviert, der Klient soll sein Gleichgewicht wieder erlangen und seine Eigenverantwortung wird gefördert. Einbezogen wird immer der ganze Mensch in seiner Körper-Seele-Geist-Einheit.
  • Auch die sogenannte Ego-State-Therapie (ego [lateinisch = „ich“], state [englisch = „Zustand“]) hat ihre Wurzeln in der Psychoanalyse. Sie arbeitet mit verschiedenen Ich-Zuständen (Ego-States), über die jeder Mensch verfügt. Diese Ich-Zustände sind im Laufe des Lebens entstanden, um der Person jeweils durch eine Krise zu helfen. Oft bekommen die Ego-States nicht mit, dass sich das äußere Umfeld und die Gegebenheiten verändert haben. Durch ihr Beharren in negativen Emotionen kann es dann zu Störungen kommen, die der Therapeut bearbeitet, indem er sich direkt an die Ego-States wendet.
  • Bei der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie = PEP handelt es sich um Klopftechniken zur Reduzierung und Beseitigung von Stress, negativen Gefühlen und Emotionen, die mittels Klopfen auf Akkupunkturpunkten verstört werden. Das Verfahren hat seine Wurzeln in der sog. Energetischen Psychologie, es wurde durch den Psychiater Dr. M. Bohne verfeinert und entmystifiziert. PEP bezieht auch negative Beziehungsmuster und deren gedankliche Verarbeitungsmuster in den Behandlungsprozess mit ein und dient auch einer Verbesserung der Selbstbeziehung.
  • EMDR (angewandt von Frau Droste) und EMI (angewandt von Herrn Wüstefeld) sind zwei Verfahren, die zur Unterstützung der Bewältigung von traumatischen Ereignissen in den Therapieprozess einbezogen werden können.